Daten im Betrieb

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Überwachung, Kontrolle und Bespitzelung von Beschäftigten ist heutzutage dank der digitalen Medien ein Kinderspiel. Wer Facebook, Google und Co. benutzt, legt sein Leben offen — auch für den Arbeitgeber. Nur wie häufig dies genutzt wird, ist den meisten noch nicht klar.

Wer bei Rewe oder Penny arbeitet, muss mit illegaler Mitarbeiterüberwachung rechnen.

berichtet das Magazin Frontal21 des ZDF.

In einem Sendungsbeitrag von gut 13 Minuten wird berichtet, wie im REWE-Konzern planvoll, pauschal und natürlich illegal Mitarbeiter_innen bespitzelt werden.

REWE Mitarbeiter Bespitzelung im Penny-Markt

 

Ein Detektiv, der diese Überwachung für REWE in Penny-Supermärkten durchgeführt hat, berichtet:

Im Schnitt wurden zwischen sechs und zwölf Kameras pro Filiale versteckt. Die waren dann durchgehend vierzehn Tage in Betrieb. Alle Mitarbeiter wurden überwacht. Es gab nie konkrete Aufträge, wo es hieß, nur diese eine Person überwachen.

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20120412-144844.jpgÜber die Schulung und Beratung zu arbeits- und datenschutzrechtlichen Grundlagen hinaus, wird mit dem Seminar „Datenschutz und Datensicherheit praktisch am PC“ ein Blick auf technische Grundlagen der IT-Nutzung im Betrieb.

Heute starten wir damit sozusagen im Erstversuch mit einer Gruppe von elf BR-Mitgliedern, die Kapazität des EDV-Raums im Bildungszentrum der AK Wien bereits überschreitend – die Nachfrage nach dem Seminar war sprichwörtlich riesengroß.

Daher: Weitere Termine sind in Planung!
In ein paar Wochen wird es ein zweites Seminar für die KollegInnen auf der Warteschlange geben. Für den Herbst überlegen wir seitens der GPA-djp Bildungsabteilung vielleicht schon zweitägige Seminare anzubieten.

 

Das Seminar

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zuhören. lernen.* weiterverbreiten.

mehr Informationen hier.

 

Der Zufall will, dass letzten Samstag ein paar Dinge – Arbeiten und Meldungen in der Presse – zusammen gekommen sind, die mich nach langer Zeit wieder zu einem Eintrag im ‚Daten im Betrieb‚ Blog verleiten.

Zum einen hab ich an diesem Samstag endlich die Reinschrift eines Buchbeitrags begonnen, der ganz gut in dieses Blog passen und Beiträge aus unserem Blog zitieren wird. Der Artikel hat Interessenskonflikte zwischen Arbeitgebern und ArbeitnehmerInnen im Universum des World Wide Web zum Thema und berichtet von drei vier Fallbeispielen tatsächlich vorgefallenen Konflikten rund um Betriebsratsblogs; natürlich anonymisiert, um welche Personen und Unternehmen es geht. Den Rest des Beitrags lesen »

Am Samstag, den 30.1.2010 zogen rund 100 Demonstranten vom Europa- zum Marktplatz. Sie protestierten gegen das zunehmende Sammeln und Speichern persönlicher Daten: Durch die verstärkte Überwachung der Bürger seien demokratische Grundrechte in Gefahr.

Hier mehr dazu …

Schlagwörter:

Videoüberwachung
Ist in einem Unternehmen die Einführung einer Videoüberwachung geplant, so handelt es sich um eine Kontrollmaßnahme, die die Menschenwürde berührt, und daher gemäß § 96 Abs 1 Z 3 ArbVG nur mit Zustimmung des Betriebsrates (Betriebsvereinbarung!) eingesetzt werden darf. Der Betriebsrat hat hier also ein starkes Mitbestimmungsrecht. In Betrieben, in denen es keinen Betriebsrat gibt, muss der Arbeitgeber von jeder/jedem einzelnen MitarbeiterIn die Zustimmung zu dieser Maßnahme einholen.
Darüber hinaus muss für die Videoüberwachung die Genehmigung der Datenschutzkommission (nach § 16 Abs 2 DSG) sowie die Registrierung im Datenverarbeitungsregister eingeholt werden.
Diese grundlegenden Voraussetzungen müssen erfüllt sein, bevor eine Videoüberwachung im Betrieb aufgenommen werden darf.


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