Daten im Betrieb

Archive for the ‘Datenmissbrauch’ Category

Überwachung, Kontrolle und Bespitzelung von Beschäftigten ist heutzutage dank der digitalen Medien ein Kinderspiel. Wer Facebook, Google und Co. benutzt, legt sein Leben offen — auch für den Arbeitgeber. Nur wie häufig dies genutzt wird, ist den meisten noch nicht klar.

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Radiobeitrag von Anna Masoner für die Sendung matrix – computer & neue medien

gesendet am Sonntag, 17. März 2013 um 22:30

Beitragstitel: Your Big Boss is watching you? Datenschutz am Arbeitsplatz

Der Ankündigungstext auf oe1.orf.at:

Nicht nur der Staat sammelt Daten über seine Bürger, etwa mit Hilfe der Vorratsdatenspeicherung. Auch Unternehmen versuchen durch immer ausgefeiltere Methoden so viel wie möglich über ihre Kunden herauszufinden. Doch auch am Arbeitsplatz sind wir gläsern. Was Unternehmen dürfen, regelt in Österreich seit dem Jahr 2000 das Datenschutzgesetz. So dürfen Arbeitgeber nur so viele Daten über Ihre Mitarbeiter sammeln wie unbedingt nötig. Doch oft genug halten sich Unternehmen nicht daran. Mitarbeiter und Betriebsräte sind vielfach von den technischen Möglichkeiten der Systeme überfordert, hat Anna Masoner erfahren.

Radiobeitrag zu Datenschutz im Betrieb

20120412-144844.jpgÜber die Schulung und Beratung zu arbeits- und datenschutzrechtlichen Grundlagen hinaus, wird mit dem Seminar „Datenschutz und Datensicherheit praktisch am PC“ ein Blick auf technische Grundlagen der IT-Nutzung im Betrieb.

Heute starten wir damit sozusagen im Erstversuch mit einer Gruppe von elf BR-Mitgliedern, die Kapazität des EDV-Raums im Bildungszentrum der AK Wien bereits überschreitend – die Nachfrage nach dem Seminar war sprichwörtlich riesengroß.

Daher: Weitere Termine sind in Planung!
In ein paar Wochen wird es ein zweites Seminar für die KollegInnen auf der Warteschlange geben. Für den Herbst überlegen wir seitens der GPA-djp Bildungsabteilung vielleicht schon zweitägige Seminare anzubieten.

 

Das Seminar

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Der Zufall will, dass letzten Samstag ein paar Dinge – Arbeiten und Meldungen in der Presse – zusammen gekommen sind, die mich nach langer Zeit wieder zu einem Eintrag im ‚Daten im Betrieb‚ Blog verleiten.

Zum einen hab ich an diesem Samstag endlich die Reinschrift eines Buchbeitrags begonnen, der ganz gut in dieses Blog passen und Beiträge aus unserem Blog zitieren wird. Der Artikel hat Interessenskonflikte zwischen Arbeitgebern und ArbeitnehmerInnen im Universum des World Wide Web zum Thema und berichtet von drei vier Fallbeispielen tatsächlich vorgefallenen Konflikten rund um Betriebsratsblogs; natürlich anonymisiert, um welche Personen und Unternehmen es geht. Den Rest des Beitrags lesen »

Ein schon etwas älteres Interview mit Dirk Baecker, einem der bekanntesten und bedeutestend deutschsprachigen Soziologen der Gegenwart. Die Frankfurter Rundschau befragte den Soziologen mit Blick auf die Datenschutzproblematik zu Loyalität, Vertrauen und Datenkontrolle in Unternehmen.

Hier ein paar Auszüge, hier z.B. zur Brauchbarkeit der dem Datensammelwahn der Unternehmen entsprungen Daten:

Sind die Daten, die aus solchen Screenings gewonnen werden, für ein Unternehmen denn überhaupt brauchbar?

Um einem Verdacht nachzugehen und ihn entweder zu bestätigen oder aus der Welt zu schaffen, sind sie allemal brauchbar. Man darf nur nicht den Fehler machen, die gewonnenen Daten bereits für einen Beweis zu halten, dass das befürchtete Verhalten tatsächlich vorliegt.

Der Datensammelwahn, nicht zuletzt ein Zeichen von Unfähigkeit und schlechtem Management: Den Rest des Beitrags lesen »

Wir sitzen gerade nach langem Herbst wieder zusammen, @rodionabsurd und @kellerabteil, denken an @askowronek und reden wieder mal über das Thema … ja, wie nennen wir das Thema eigentlich …?
Berührt so viel:

  • Datenschutz
  • Persönlichkeitsrechte
  • ArbeitnehmerInnen2.0
  • Unternehmen2.0
  • Betriebsrat2.0
  • Gegenöffentlichkeit2.0

Womit hiermit begonnen werden soll, eine Sammlung an exemplarischen Situationen und Szenarien in der Arbeitswelt2.0, die allesamt eines gemein haben, in Legislative und Judikatur noch ziemlich neu und ungeklärt zu sein.

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Ich frage mich ja schon seit geraumer Zeit, wie hoch wohl die Dunkelziffer der Bespitzelungsfälle ist und wann auch hierzulande einmal ein größerer Fall medienbekannt wird …

Nun, es ist soweit

Der Welser Konzern Tiger Lacke hat laut einem „profil“-Bericht Mitarbeiter mit versteckten Kameras überwacht, heimlich E-Mails mitgelesen und Daten über die Dauer der Krankenstände gespeichert.

… berichtet die ORF futurezone mit Bezug auf das Profil.

Wir kennen die Praktiken von den in Deutschland publik gewordenen Fallbeispielen. Und es gibt keinen Grund anzunehmen, dass diese Praktiken von Arbeitgeberseite in Österreich unbekannt wären. Immerhin gibt es auch hierzulande Firmen, die sich auf das Angebot und Knowhow von MitarbeiterInnen-Überwachung spezialisiert haben.

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