Daten im Betrieb

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Radiobeitrag von Anna Masoner für die Sendung matrix – computer & neue medien

gesendet am Sonntag, 17. März 2013 um 22:30

Beitragstitel: Your Big Boss is watching you? Datenschutz am Arbeitsplatz

Der Ankündigungstext auf oe1.orf.at:

Nicht nur der Staat sammelt Daten über seine Bürger, etwa mit Hilfe der Vorratsdatenspeicherung. Auch Unternehmen versuchen durch immer ausgefeiltere Methoden so viel wie möglich über ihre Kunden herauszufinden. Doch auch am Arbeitsplatz sind wir gläsern. Was Unternehmen dürfen, regelt in Österreich seit dem Jahr 2000 das Datenschutzgesetz. So dürfen Arbeitgeber nur so viele Daten über Ihre Mitarbeiter sammeln wie unbedingt nötig. Doch oft genug halten sich Unternehmen nicht daran. Mitarbeiter und Betriebsräte sind vielfach von den technischen Möglichkeiten der Systeme überfordert, hat Anna Masoner erfahren.

Radiobeitrag zu Datenschutz im Betrieb

Dieser Eintrag ist vor zwei Tage am ’social media‘ Blog der GPA-djp erschienen:

Gläserne Belegschaft, ArbeitnehmerInnen und BR im Internet

… unter diesem Titel werden wir uns am zweiten Tag der Veranstaltung ‚web2.0‘ und ‚Soziale Medien‘ – eine Orientierung, am 7. Mai von 10.00 bis 12.00 im Zuge der Workshopsessions II dem Kontrollverlust und seinen diversen Implikationen widmen, die mit dem Medienwandel – web2.0, social web usw. – einhergehen.

Hier folgen weiterführende Informationen zur Beschäftigung mit diesem Themenfeld. Die Ergebnisse dieser thematischen Auseinandersetzung wie auch der anderen Workshops und Vorträge werden im Anschluss an die Veranstaltung hier im Blog dokumentiert.

Keynotes und TeilnehmerInnen

Den Einstieg bilden drei knappe Keynotes von
(1) Andreas Skowronek mit Berichten von Arbeitsrechtsfällen aus Deutschland,
(2) Thomas Kreiml mit den Herausfoderungen des web2.0-Strukturwandels aus der Sicht der GPA-djp Abteilung ‚Arbeit&Technik‘ und
(3) Hans Christian Voigt mit einem Bericht von den Konfliktlinien zwischen Unternehmungsleitungen und BetriebsrätInnen im Internet. Den Rest des Beitrags lesen »

Prof. Dr. Wolfgang Däubler anlässlich der Frankfurter Buchmesse 2009 und der Veröffentlichung seines Buches zu Datenschutz und Datenmissbrauch im Betrieb und zur „Gläsernen Belegschaft“:

Weiterlesen …

Videoüberwachung
Ist in einem Unternehmen die Einführung einer Videoüberwachung geplant, so handelt es sich um eine Kontrollmaßnahme, die die Menschenwürde berührt, und daher gemäß § 96 Abs 1 Z 3 ArbVG nur mit Zustimmung des Betriebsrates (Betriebsvereinbarung!) eingesetzt werden darf. Der Betriebsrat hat hier also ein starkes Mitbestimmungsrecht. In Betrieben, in denen es keinen Betriebsrat gibt, muss der Arbeitgeber von jeder/jedem einzelnen MitarbeiterIn die Zustimmung zu dieser Maßnahme einholen.
Darüber hinaus muss für die Videoüberwachung die Genehmigung der Datenschutzkommission (nach § 16 Abs 2 DSG) sowie die Registrierung im Datenverarbeitungsregister eingeholt werden.
Diese grundlegenden Voraussetzungen müssen erfüllt sein, bevor eine Videoüberwachung im Betrieb aufgenommen werden darf.

Ich frage mich ja schon seit geraumer Zeit, wie hoch wohl die Dunkelziffer der Bespitzelungsfälle ist und wann auch hierzulande einmal ein größerer Fall medienbekannt wird …

Nun, es ist soweit

Der Welser Konzern Tiger Lacke hat laut einem „profil“-Bericht Mitarbeiter mit versteckten Kameras überwacht, heimlich E-Mails mitgelesen und Daten über die Dauer der Krankenstände gespeichert.

… berichtet die ORF futurezone mit Bezug auf das Profil.

Wir kennen die Praktiken von den in Deutschland publik gewordenen Fallbeispielen. Und es gibt keinen Grund anzunehmen, dass diese Praktiken von Arbeitgeberseite in Österreich unbekannt wären. Immerhin gibt es auch hierzulande Firmen, die sich auf das Angebot und Knowhow von MitarbeiterInnen-Überwachung spezialisiert haben.

weiterlesen …

Im BildungsBlog den Hinweis auf einen interessanten Artikel auf der ORF-Homepage gelesen. Dort steht u.a.

Rechtsexperten raten grundsätzlich dazu, Betriebsvereinbarungen mit genauen Richtlinien abzuschließen, damit für beide Parteien klar ist, was noch im Rahmen ist und was nicht.

hier der Link zum Artikel. Empfehlung.

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