Daten im Betrieb

Archive for Dezember 2009

Wir sitzen gerade nach langem Herbst wieder zusammen, @rodionabsurd und @kellerabteil, denken an @askowronek und reden wieder mal über das Thema … ja, wie nennen wir das Thema eigentlich …?
Berührt so viel:

  • Datenschutz
  • Persönlichkeitsrechte
  • ArbeitnehmerInnen2.0
  • Unternehmen2.0
  • Betriebsrat2.0
  • Gegenöffentlichkeit2.0

Womit hiermit begonnen werden soll, eine Sammlung an exemplarischen Situationen und Szenarien in der Arbeitswelt2.0, die allesamt eines gemein haben, in Legislative und Judikatur noch ziemlich neu und ungeklärt zu sein.

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Dass in Deutschland im nächsten Jahr Betriebsratswahlen anstehen, ist jetzt nicht besonders bemerkenswert. Interessant aber ist, dass sich bereits im Jahr 2008 die Fachzeitschrift „Neue Zeitschrift für Arbeitsrecht“ des Themas „Virtueller Betriebsratswahlkampf“ angenommen hat. Frank Maschmann beantwortet über mehrere Seiten die von ihm selbst gestellte Frage, ob ein Virtueller Belegschaftswahlkampf im Netz des Arbeitgebers statthaft ist.
Und wie es sich für einen dem Lager der Arbeitgeber nahesteheden Jura-Prof wie Maschmann geziemt, ist die Antwort ein ebenso klares wie kategorisches „Nein!“

Aber selbst Maschmann muss den Arbeitnehmern zugestehen, was ohnehin nicht zu vermeiden ist:
Dass nämlich ein „Virtueller Betriebsratswahlkampf“ dann unvermeidbar ist, wenn die Kandidaten ihre virtuellen Wahlkampfaktivitäten im öffentlich zugänglichen Internet statt im unternehmenseigenen Intranet bzw. Virtual Private Network umsetzen.

Chancen und Möglichkeiten eines Virtuellen Betriebsratswahlkampfs

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Die deutsche Ver.di brachte Anzeige ein: Mitarbeiter der Supermarktkette sollen von Privatdetektiven ausgespäht worden sein.

Im heutigen Kurier On-Line heisst es:

Hintergrund ist ein „Focus“-Bericht von vergangener Woche, nach dem die Mitarbeiter der in Sachsen ansässigen Simmel AG von Privatdetektiven ausgespäht wurden. Diese betreibt mit rund 1000 Beschäftigten 32 Edeka-Märkte in Sachsen, Thüringen und Bayern.

Im Focusartikel wird neben dem dubiosen Einsatz einer Dedektei auch über die Bespitzelung mittels Kameraüberwachung (zwölf Kameras mit Mikros) in einem Fleischwarenbetrieb berichtet. Für Deketive und technisches Equipment ist genug Geld da, aber für ein paar Prozente bei Lohnverhandlungen wird sich geziert, wird die Krise strapaziert, die es im Handel nicht gibt, usw.


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